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Lebenserwartung in Europa steigt

WHO warnt vor Gesundheitsrisiken

London. Die Lebenserwartung der Menschen in Europa steigt weiter - aber der wachsende Trend zu Übergewicht könnte die Entwicklung umkehren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Gesundheit in Europa, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Für den »Europäischen Gesundheitsbericht 2018« wertete die WHO Daten aus 53 Ländern aus, darunter Russland, weshalb die Studie ein Gebiet zwischen dem Atlantik und dem Pazifik erfasst. Auch Israel zählt zur WHO-Region »Europa«. Dem Bericht zufolge dürfte die Region ihr Ziel erreichen, bis zum Jahr 2020 die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch die vier wichtigsten nichtübertragbaren Krankheiten um 1,5 Prozent zu senken. Die Zahl der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes und Krebs ging trotz der Zunahme dieser Krankheiten zurück. Die Lebenserwartung stieg von durchschnittlich 76,7 Jahren im Jahr 2010 auf 77,8 Jahre im Jahr 2015 an. Frauen kommen auf durchschnittlich 81,1, Männer auf 74,6 Jahre. AFP/nd Kommentar Seite 4