AfD-Vize von Storch: Flüchtlinge sind »Angreifer«

Berliner Landeschefin verteidigt Petry-Äußerung über Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge / Kritik von Linken, Grünen, SPD und Gewerkschaft / Rechtsaußenpartei in Umfrage bei 12 Prozent

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Berlin. Die Rechtsaußen-Partei AfD kommt in einer neuen Umfrage von Emnid mit 12 Prozent auf den bisher höchsten Wert bei dem Institut - die Zustimmung für die aggressiv gegen Asylbewerber und andere Parteien auftretende Organisation ist damit seit Ende November 2015 um fünf Prozent gestiegen. Die Empörung über Äußerungen der Vorsitzenden Petry, die sich dafür ausgesprochen hatte, zur Abschottung Deutschlands gegen Flüchtlinge »notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch« zu machen, hält derweil an. Petry hatte zwar erklärt, »kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt«. Sie berief sich zudem auf geltendes Recht.

Inzwischen stießen weitere AfD-Politiker in das selbe Horn. Die Berliner Landesvorsitzende und Bundesvize Beatrix von Storch


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