Wir können verlieren

Oder wir bewegen uns - und ändern die Welt. Über Katja Kippings Buch zur »Flüchtlingskrise«, die vermeintliche Sicherheit des Alten und eine linke, europäische Zukunft

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Dieser Tage machte eine kleine Grafik im Kurznachrichtendienst Twitter die Runde. Ein rotes Kärtchen, fünf unterschiedlich große blaue Kreise und eine Frage: »Überfordert?« Hunderte Milliarden Euro wurden seit 2008 für die Rettung von Banken aufgebracht, die sich verspekuliert hatten. Über 60 Milliarden Euro gingen kurz darauf in Konjunkturpakete - als staatliche Wiederanschubhilfe für die kapitalistische Ökonomie. Mit fünf Milliarden Euro so genannter Abwrackprämie wurde die deutsche Automobilbranche gestützt. Und heute?

Da ist allerorten von Überforderung die Rede, weil sich viele Menschen nach Europa, nach Deutschland auf den Weg gemacht haben. Flüchtlingskrise wird das genannt, es ist in Wahrheit: eine Krise der Solidarität, eine Krise des politischen Willens. Oder sollen wir wirklich glauben, die Aufnahme und Integration von ein, zwei Millionen Menschen führe eines der weltweits reichsten Länder in den »Staatsnotstand«, ein L...

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