Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wir können

Katja Kippings Buch zur «Flüchtlingskrise»

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Dieser Tage machte eine kleine Grafik im Kurznachrichtendienst Twitter die Runde. Ein rotes Kärtchen, fünf unterschiedlich große blaue Kreise und eine Frage: «Überfordert?» Hunderte Milliarden Euro wurden seit 2008 für die Rettung von Banken aufgebracht, die sich verspekuliert hatten. Über 60 Milliarden Euro gingen kurz darauf in Konjunkturpakete - als staatliche Wiederanschubhilfe für die kapitalistische Ökonomie. Mit fünf Milliarden Euro so genannter Abwrackprämie wurde die deutsche Automobilbranche gestützt. Und heute?

Da ist allerorten von Überforderung die Rede, weil sich viele Menschen nach Europa, nach Deutschland auf den Weg gemacht haben. Flüchtlingskrise wird das genannt, es ist in Wahrheit: eine Krise der Solidarität, eine Krise des politischen Willens. Oder sollen wir wirklich glauben, die Aufnahme und Integration von ein, zwei Millionen Menschen führe eines der reichsten Länder weltweit in den «Staatsnotstand»? Hier liegt ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.