»Wir erleben Zeiten wie 1929«

Interview mit Yanis Varoufakis über seine Initiative »DiEM25« und die Fragmentierung Europas

Yanis Varoufakis stellt am 9. Februar in der Berliner Volksbühne seine neue Initiative »DiEM25« vor. Mit dieser Bewegung will sich der 
ehemalige griechische Finanzminister für die Demokratisierung der EU und einen verfassungsgebenden Prozess in Europa einsetzen.

Wie ist das Leben eines Aktivisten-Popstars?
Ich bin kein Popstar.

Viele Medien stellten das so dar.
Nachdem ich Finanzminister wurde, begannen die Medien alles zu trivialisieren, was ich sagte. Je mehr ich mich gegen das europäische Establishment stellte, desto mehr konzentrierten sie sich auf mein Motorrad.

Gut, konzentrieren wir uns auf Ihre neue Bewegung »DiEM25«. Sie waren schon im vergangenen Herbst in der Berliner Volksbühne …
Es war großartig.

Nun kommen Sie zurück, um Ihre Initiative vorzustellen. Warum hier? Ist die Volksbühne der zentrale Ort der europäischen Bewegungen?
Es gibt dort viel frische Luft. Seit Jahrzehnten schwingt in dem Theater eine Energie voller progressiver politischer Ideen mit. Die Volksbühne ist Teil der Kultur der deutschen Arbeiterklasse.

Warum aber Berlin und nicht Athen, Rom oder Madrid?
Für mich und meine Genossen ist es wichtig, in Berlin ein Zeichen zu setzen. Seit dem Kol...




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