Nicolas Šustr 01.02.2016 / Berlin / Brandenburg

Schutzraum für queere Flüchtlinge

In fünf Monaten 95 Attacken gegen homo-, trans- und intersexuelle Asylbewerber gezählt

Für Flüchtlinge, die sexuellen Minderheiten angehören, ist der Spießrutenlauf oft noch lange nicht beendet. Eine spezielle Unterkunft soll Sicherheit bieten.

»In der letzten Februarwoche wollen wir mit der Belegung beginnen«, sagt Marcel de Groot. Er ist Geschäftsführer der Schwulenberatung, die die erste Berliner Unterkunft speziell für homo-, trans- und intersexuelle (LGBTI) Flüchtlinge betreiben wird. Der Verein sucht bereits im Internet Freiwillige, die ab der zweiten Februarwoche beim Aufbau der Einrichtung mit 120 Plätzen helfen können. »Wir gehen da mit ein bisschen Optimismus heran«, sagt de Groot. Weder Mietvertrag noch der Betreibervertrag mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sind bisher unterschrieben. »Aber wir gehen mit 99-prozentiger Sicherheit davon aus, dass es rechtzeitig klappt.«

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