Vor Syrienkonferenz: Reiche Länder drücken sich um Hilfe

Hilfsorganisationen kritisieren zurückhaltende Beteiligung an der Syrienhilfe / Verdopplung der finanziellen Mittel notwendig / Außenminister Steinmeier: Opfer des Syrienkonfliktes dürfen nicht mehr hungern und frieren

Vor der Londoner Geberkonferenz für Syrien hat die Hilfsorganisation Oxfam eine Verdopplung der Hilfszahlungen zur Bewältigung der Syrienkrise gefordert. Bündnis »Aktion Deutschland Hilft« fordert Verbindlichkeit.

Berlin. Oxfam kritisierte die verhaltene Beteiligung einiger wohlhabenden Länder scharf. Die Hauptlast der Krise werde von ärmeren Ländern geschultert. Die Hilfsaufrufe der Vereinten Nationen für Syrien und die Nachbarländer seien 2015 »nur zur Hälfte gedeckt« worden, erklärte Oxfam. Reiche Geberstaaten wie Katar, Saudi-Arabien und die USA hätten finanziell »nur einen Bruchteil dessen beigetragen, was ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft entspricht«. Zu den wenigen positiven Ausnahmen zählten Deutschland, Norwegen und Kuwait, die »deutlich mehr als ihren 'gerechten Anteil' aufgewendet« hätten.

Die Konferenz, zu der Deutschland, Großbritannien, Norwegen und der Vereinten Nationen einladen, wird am kommenden Donnerstag stattfinden. Mehr als 70 Regierungsvertreter sollen zusammenkommen. Erwartet werden unter anderm Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Die Krise in Syrien gehe alle an, reiche S...

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