Ausbeutung im Kreißsaal

Deutsche Geburtshelferinnen beklagen zunehmend schlechtere Arbeitsbedingungen in Kliniken / Auch Gebärende leiden unter personellen Missständen / Deutscher Hebammenverband fordert mehr Personal und bessere Bezahlung

Die Picker-Studie zeigt eine drastische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in den Kreißsälen. Viele Hebammen verbringen ihre Pausen mit Putzen und Schreibarbeiten, denn in den Krankenhäusern fehlt es an Personal.

Berlin. Die Hebammen klagen über eine zunehmende Belastung durch den Personalmangel in Kreißsälen. Wie aus einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) hervorgeht, muss die Hälfte der Befragten häufig drei Frauen gleichzeitig betreuen. Jede fünfte Geburtshelferin kümmert sich sogar parallel um vier und mehr Frauen.
Das unabhängige Picker-Institut befragte im Auftrag des DHV insgesamt knapp 1700 angestellte Hebammen zu ihrer Arbeitssituation in Kliniken. Besonders dramatisch sei, dass kaum noch eine Hebamme Zeit habe, eine Frau während der gesamten Geburt ungestört zu betreuen, kritisierte der Verband.

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