Ein Leben auf der Piste

Dieter Stein, einst Publikumsliebling der Winterbahn, sieht als Sportdirektor eine positive Zukunft der Berliner Sixdays

  • Von Manfred Hönel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

1968 fing Dieter Stein Feuer für den Radsport. Nach einer erfolgreichen Karriere als Aktiver wurde er Trainer. Seit 20 Jahren organisiert er auch das Berliner Sechstagerennen.

In der Nacht zu Mittwoch endete das 105. Berliner Sechstagerennen. Bis nach Mitternacht rasten die Radfahrer durch das Oval im Velodrom an der Landsberger Allee. Dieter Stein war natürlich wieder mit dabei. Seit 20 Jahren bringt er das Feld auf der 250 m langen Piste aus sibirischer Lärche ins Rollen. Erst dirigierte er an der Seite des im November 2014 verstorbenen Otto Ziege das Geschehen im Hallenrund - und jetzt als Sportdirektor allein.

Locker und meist mit einem Lächeln steht Dieter Stein an seinem Pult neben der dicken Rundenglocke. Alles, was für das Rennen wichtig ist, notiert er. Und der 60-Jährige ist wieder richtig glücklich. Es war nämlich gar nicht selbstverständlich, dass sich das Rundenkarussell zum 105. Mal in Berlin wieder drehen wird. Im vergangenen Jahr meldete Besitzer Rainer Schnorfeil Finanznot an. Es schien, als rolle auch Berlin, wie zuvor schon die Sixdays von München, Stuttgart, Köln, Dortmund und Leipzi...


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