Frank Hellmann, Düsseldorf 05.02.2016 / Sport

»Wir haben den Anschluss verloren«

Wie die beiden Nordklubs Werder Bremen und Hamburger SV wieder den Weg nach Europa finden wollen

Am Freitag tritt Bremen in Gladbach an - Werder ist Außenseiter. Der HSV ist im Heimspiel gegen Köln kein Favorit. Beide Nordklubs haben viel verloren - sportlich und finanziell. Sie wollen wieder aufholen.

Zum Einstieg erschien in ihrem Rücken ein anrührendes Feierfoto aus glücklichen Tagen: Marco Bode und Dietmar Beiersdorfer mit ihren ehemaligen Mitspielern Klaus Allofs und Manfred Bockenfeld in einer engen Kabine mit eigenartiger Holzvertäfelung. Der Zustand der Herrschaften, die auf dem Schnappschuss Sieger-T-Shirts und Langhaarfrisuren mitsamt Schnauzbärten trugen, ließ darauf schließen, dass ihr damaliger Verein irgendetwas gewonnen haben muss. Bode, mittlerweile Aufsichtsratsvorsitzender beim SV Werder, und Beiersdorfer, inzwischen Vorstandsvorsitzender beim Hamburger SV, konnten sich nicht im Detail erinnern. »Muss in Stuttgart gewesen sein, oder?«, fragte der eine. »War aber eine hässlich Kabine!«, sagte der andere. Dann schmunzelten beide, ehe die einstigen Profis auf der Sportbusinessmesse Spobis, die in den vergangen Tagen auf der Hauptbühne im Düsseldorfer Kongresszentrum stattfand, über Zustand und Zukunft der beiden Nordvereine debattierten.

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