Der Geist ist aus der Flasche

Vorbild Berliner Charité: An Kliniken formieren sich neue Streikbewegungen

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

An Krankenhäusern fehlen 162 000 Vollzeitstellen. Weil ein Gesetz zur Personalbemessung auf sich warten lässt, wollen Belegschaften in mehreren Bundesländern 2016 Entlastungstarifverträge erkämpfen.

Die Charité gilt in vielen Bereichen der Medizin als Vorreiterin. Seit einigen Jahren macht Europas größtes Uniklinikum aber auch als Vorreiterin in puncto gewerkschaftliche Kampagnen Schlagzeilen. Zuletzt im vergangenen Juni mit einem Streik für mehr Personal - bis dahin ein absolutes Novum. Nun ziehen Belegschaften in mehreren Bundesländern nach: Im Saarland, in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen formieren sich Bewegungen, die Personalbemessung und Gesundheitsschutz tariflich festlegen wollen.

Hintergrund ist ein akuter Notstand. Laut Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fehlen an den rund 2000 Krankenhäusern der Bundesrepublik 162 000 Vollzeitstellen, davon 70 000 in der Pflege. Mit 10,3 Patienten pro Pflegekraft steht Deutschland im internationalen Vergleich nicht gut da, in Norwegen sind es 5,3, in der Schweiz 5,5. Nachts müssen sich Schwestern und Pfleger oft allein um mehr als 30 Patienten kümmern. Unter den F...

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