Dirk Godder, Pyeongchang 06.02.2016 / Sport

Eine Modellstrecke für die Zukunft

Mit zwei Weltcuprennen wird das Jeongseon Alpin-Zentrum eröffnet. Zwei Jahre vor Olympia 2018 hat Südkorea noch einige Probleme

Es wird ernst für die Olympiamacher 2018. Zwei Jahre vor dem prestigeträchtigen Großereignis macht die Skielite der Männer auf ihrer Weltcuptour zum ersten Mal auch in Südkorea Halt.

Bei Bernhard Russi war Erleichterung und Stolz herauszuhören. »Das Kind ist geboren und fängt an zu laufen«, sagt der Schweizer nach dem ersten Trainingslauf der Skiweltelite auf der neu gebauten Strecke für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Hinter dem Abfahrtsolympiasieger von 1972 und inzwischen gefragten Pistendesigner stehen schwierige Monate von Planung über Genehmigung bis zum Bau der etwa 2,8 Kilometer langen Strecke. Am Wochenende stehen in Jeongseon nun die ersten zwei Weltcuprennen der Männer an.

Dass die Organisatoren trotz Hindernissen rechtzeitig fertig wurden und die Abfahrt (Sonnabend) und den Super-G (Sonntag) austragen können, nötigt Russi Respekt ab. Vor allem das Genehmigungsverfahren - die Strecke im Jeongseon Alpin-Zentrum liegt in einem geschützten Gebiet - sowie die Suche nach der »richtigen Lösung, mit der alle leben konnten«, hätten sich hingezogen.

Nicht weit von der Grenze zum Nachbarstaat Nordk...

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