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Spreefüxxe punkten in Leipzig

Berliner Handballerinnen freuen sich über einen gelungenen Rückrundenauftakt

Neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben die Handballerinnen der Spreefüxxe. Die Belohnung für die positive Entwicklung holt sich das Team mit einem Remis gegen ein Spitzenteam.

Leipzig. Lars Melzer war nach dem Spiel in Leipzig glücklich und erleichtert zugleich. »Endlich haben wir uns für unsere harte Arbeit auch mal belohnt«, sagte der Trainer der Frauen der Berliner Füchse nach dem 27:27-Unentschieden beim Favoriten und Meisterschaftsanwärter HC Leipzig am Samstagabend. »Jede meiner Spielerinnen hat ihre Aufgabe perfekt umgesetzt«, bilanzierte der Spreefüxxe-Coach über den gelungenen Rückrundenauftakt seiner Mannschaft. Nach zuletzt drei Niederlagen durften sich die Berlinerinnen ausgerechnet bei einem Bundesliga-Spitzenteam über einen Punktgewinn freuen.

»Ich bin sehr froh, dass wir nach all den knappen Spielen zuvor nun auch gegen eine absolute Topmannschaft etwas Zählbares mitgenommen haben«, betonte Trainer Melzer, aus dessen Mannschaft vor 1071 Zuschauern die Niederländerin Myrthe Schoenaker mit acht sowie Alexandra Sviridenko aus Belarus mit fünf Treffern noch herausragten.

Ganz zufrieden aber war Melzer nicht. »Es war kein perfektes Spiel, aus dem wir im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben unsere Lehren ziehen werden«, meinte der Spreefüxxe-Trainer nach der Partie in Leipzig: »Wir befinden uns noch immer in einem Entwicklungsprozess.« Mit 11:17 Punkten nehmen die Berlinerinnen weiterhin in der Tabelle den zehnten Platz ein. Doch sie haben aber mittlerweile neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Nun wollen sie so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. dpa/nd

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