»Kindersoldaten« bei der Bundeswehr?

Die Anzahl der zum Diensteintritt minderjährigen Soldaten hat sich von 2011 auf 2015 mehr als verdoppelt / Linksfraktion kritisiert mangelnden Jugendschutz und Defizite bei der Freiwilligkeit

Minderjährige Rekruten nehmen in der Bundeswehr an der regulären Grundausbildung teil - inklusive des Trainings an der Waffe. Doch viele junge Soldaten überlegen es sich nach einiger Zeit wieder anders und brechen ihren Dienst ab.

Die Bundeswehr greift auf immer mehr auf minderjähige Rekruten zurück. Die Anzahl der zum Diensteintritt der unter 18-jährigen Soldaten hat sich von 689 im Jahr 2011 auf 1.515 im Jahr 2015 mehr als verdoppelt. Damit waren im letzten Jahr 7,4 Prozent der neu rekrutierten Soldatinnen und Soldaten unter 18 Jahren. Diese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine »kleine Anfrage« der Linksfraktion hervor. Die unter 18-jährigen Frauen und Männer nehmen an der regulären Ausbildung von Soldaten inklusive dem Training an der Waffe teil. Allerdings betont die Bundesregierung, dass Minderjährige »unter keinen Umständen an Auslandseinsätzen der Bundeswehr« teilnehmen würden.

Die LINKE verwendet in ihren Erklärungen bewusst den Begriff »Kindersoldaten«. Sie bemängelt, dass das Jugendarbeitsschutzgesetz bei der Bundeswehr in mehreren Punkten nicht angewendet wird. Dürften in regulären Betrieben Jugendliche unter 18 Jahren maxima...

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