Schlepper und Flut befreien Riesen

Nach zwei gescheiterten Versuchen hat die «Indian Ocean» wieder genug Wasser unterm Kiel

  • Von Matthias Benirschke, Stade
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fünf Tage dauerte die Zwangspause, nun ist die «Indian Ocean» wieder unterwegs: In einer groß angelegten Aktion zogen zwölf Schlepper den fast 400 Meter langen Giganten ins Fahrwasser zurück.

Mehr als 150 Schaulustige stehen am Anleger, viele sind mit Wohnmobilen gekommen und sehen durch die Gardinen auf den Containerriesen, der sich seit Tagen nicht bewegt hat. Die «Indian Ocean» ist am vergangenen Mittwoch hier wegen eines Defekts im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Ruder gelaufen und im Elbschlick neben der Fahrrinne stecken geblieben.

Nach zwei gescheiterten Versuchen, das Riesenschiff freizuschleppen, wurde tagelang Sand neben dem Rumpf weggebaggert, 45 000 Kubikmeter insgesamt. 6500 Tonnen Treibstoffe und Ballastwasser wurden abgepumpt, um das mehr als 150 000 Tonnen schwere Schiff etwas leichter zu machen. Vor allem waren es aber der günstige Wind und die Springtide, die dem Bergungsteam letztlich zum Erfolg verhalfen. Und natürlich die geballte Kraft der Schlepper.

Und so lief es ab: Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Dienstag sammeln sich die Schaulustigen am Anleger und am Deich. Gegen 2 Uhr soll es losgehen. Zwei Hoc...

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