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Asylheimleiter zurückgetreten

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Eisenhüttenstadt. Der Landtagsabgeordnete Thomas Domres (LINKE) forderte am Dienstag Aufklärung: Nach Vorwürfen wegen verspäteter Hilfeleistung in einer Flüchtlingsnotunterkunft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Eisenhüttenstadt-Unterschleuse war der damalige Heimleiter am Montag von seiner aktuellen Position eines Leiters der Flüchtlingserstaufnahme in Eisenhüttenstadt zurückgetreten. Wegen des hohen Drucks habe der 26-Jährige um die Entbindung von seinen Aufgaben gebeten, teilte das DRK mit. Der 26-Jährige war am Standort Unterschleuse einer von zwei Leitern. Medienberichten zufolge soll eine Frau aus Kenia in der Notunterkunft von Mitbewohnern vergewaltigt worden sein. Der Sozialdienst habe ihr aber erst einen Tag später geholfen und die Polizei benachrichtigt. Weitere Anzeigen wegen sexueller Belästigung seien von Mitarbeiterinnen gegen einen Dolmetscher gestellt worden. Die Heimleitung habe zunächst nichts gegen die Belästigungen unternommen, inzwischen sei der Übersetzer vom Dienst suspendiert, heißt es. epd/nd

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