Bürgerkrieg lässt Jemeniten leiden

Dringend benötigte Nahrungshilfe erreicht nicht die Adressaten / Medizinische Infrastruktur weitgehend zerstört

  • Von Jacob Wirtschafter, Kairo
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Rund 13 Millionen Jemeniten leiden laut UNO an unsicherer Nahrungsmittelversorgung, die Hälfte der Bevölkerung. Dabei kommt genug internationale Hilfe ins Land.

Neun Monate Bürgerkrieg haben in Jemen Spuren hinterlassen. Hinzu kamen Angriffe von Golfstaaten gegen die von Iran unterstützten Huthi-Truppen. Ergebnis sind eine zerstörte medizinische Infrastruktur und Millionen, die vom Hunger bedroht sind. Jemen importiert nach Angaben der UNO rund 90 Prozent seiner Nahrungsmittel. Der Mangel an eigener Landwirtschaft führt nun in Kriegszeiten zu einer angespannten Lage für die Bevölkerung. Die UNO geht davon aus, dass die Hälfte der 26 Millionen Einwohner von einem Mangel an Lebensmitteln bedroht ist. Militärische Kontrollpunkte und zerstörte Straßen, Häfen und Flughäfen erschweren den Transport von Hilfslieferungen, wie das UNO-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten erklärt. Zudem sind im vergangenen Jahr zehn Hilfskräfte bei Verteilung von Gütern gestorben.

»Die internationale Gemeinschaft schickt genügend Lebensmittel und Medizin an den Hafen von Aden«, meint Yasin Al-Qubati. Der...

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