Ruhani will die religiösen Fundamente Irans erneuern

Nach dem Abschluss des internationalen Atomabkommens steht für den Präsidenten die nationale Versöhnung auf der Tagesordnung

Das Atomabkommen hat Irans Präsidenten auch innenpolitisch gestärkt. Ruhani sieht das Land auf gutem Kurs. Die religiösen Fundamente hält er in ihrer jetzigen Form für nicht mehr zeitgemäß.

Teheran. Irans Präsident Hassan Ruhani sieht sein Land nach dem historischen Atomabkommen auf dem Weg zurück in die internationale Gemeinschaft, räumt allerdings auch Modernisierungsbedarf ein. »Wir können als religiöses Land den Fundamentalismus behalten, müssen ihn aber reformieren und erneuern«, sagte Ruhani in einer Rede auf dem Teheraner Freiheitsplatz am Donnerstag, dem 37. Jahrestag der Islamischen Revolution von 1979. Der Welt habe man mit dem Atomabkommen bewiesen, dass Iran keine Bedrohung, sondern ein zuverlässiger Partner sei. »Jetzt brauchen wir aber auch ein ähnliches Abkommen für eine nationale Versöhnung«, sagte Ruhani mit Blick auf die Gräben zwischen konservativen Hardlinern und Reformern in Iran. Auch interne Differenzen zwischen den Fraktionen könnten, wie im Rahmen der Atomverhandlungen mit den Weltmächten, ausgeräumt werden.

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