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Und Geld stinkt doch !

Ein Tag bei Bayerns Banknoten-Spürhunden

  • Von André Jahnke, Herzogau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eddy ist aufgeregt, jede Faser seines schlanken Körpers ist angespannt. Der drei Jahre alte belgische Schäferhundrüde weiß, dass es an die Arbeit geht. Polizeihauptmeister Bernhard Braun führt Eddy in einen Raum, in dem ein Ausbilder zuvor ein Bündel Geldscheine versteckt hat, hinter einem Kabelschacht. Der Hund rast durch den Raum, schnüffelt mit bis zu 300 Atemzügen pro Minute. Nach wenigen Sekunden verharrt der Rüde an dem Kabelschacht und zeigt seinem Hundeführer das Versteck an. Eddy ist ein Banknotenhund.

Da nur wenige Bundesländer solche Hunde ausbilden, werden spezialisierte Vierbeiner aus Bayern bundesweit eingesetzt, und Eddy ist einer von den acht bayerischen Banknotenhunden. Die Polizei setzt die Banknotenhunde bei Ermittlungen rund um Untreue, Unterschlagung, Diebstahl und Raub bis hin zu Erpressung und Geldfälschung ein.

So stöberte einer von den Hunden im Zuge von Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung 2015 einen hinter ei...


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