Handy ausspähen? Kramer bekommt Kontra

Thüringens Verfassungsschutzchef stößt mit Forderung nach Aushebeln von Verschlüsselung beim Mobilgeräten auf scharfe Kritik bei Linken und Grünen

Berlin. Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer ist erst wenige Wochen im Amt - mit seiner Forderung nach staatlichen Werkzeugen zum Aushebeln von Verschlüsselungstechniken im Internet hat er nun scharfe Kritik aus den Reihen der rot-rot-grünen Regierungskoalition in Erfurt provoziert. Mit solchen Vorschlägen fache er das Misstrauen vieler Menschen gegenüber Nachrichtendiensten nur weiter an, sagte die netzpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Madeleine Henfling, der Deutschen Presse-Agentur. Kramer rüttle an den Grundfesten einer freiheitlichen Gesellschaft. Wie Henfling lehnen auch die Linke-Netzpolitikerin Katharina König sowie der Landesdatenschutzbeauftragte Lutz Hasse staatliche Möglichkeiten zum Aushebeln von Verschlüsselungen ab.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: