Irmtraud Gutschke 15.02.2016 / Kultur

Parallelwelt der Entwürdigten

Abbas Khider: Eine »Ohrfeige« für Frau Schulz - und ein Land, in dem Ausgrenzung gang und gäbe ist

Respekt beruht auf 
Gegenseitigkeit: Wer keinen gibt, kann auch 
keinen erwarten – der Deutsch-Iraker Abbas Khider beschreibt in seinem Roman »Ohrfeige«, wie ein Flüchtling vom Opfer zum Täter wird.

Stumm und starr vor Angst hockte sie in ihrem Drehstuhl, als hätte die Ohrfeige sie betäubt ... Ich greife nach dem Packband in meiner Jackentasche, fessle ihre Hände an die Armlehnen und die Fußgelenke an die Stuhlbeine. Mit mehreren Streifen klebe ich ihren rot geschminkten Mund zu.»

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