Breite Kritik an »Dumpinglohnkonkurrenz« durch Flüchtlinge

DGB, ver.di und LINKE kündigen Widerstand gegen Unionspläne für Ausnahmen beim Mindestlohn an / Berliner SPD sieht große Koalition im Bund in Gefahr / Konzernlobby BDA: Nicht nur Flüchtlinge sollen zwölf Monate ohne Lohnuntergrenze arbeiten

Berlin. Das nennt man Zusammenspiel: Kaum hat die CDU angekündigt, ein Papier mit der Forderung vorzulegen, Flüchtlinge sechs Monate lang vom Mindestlohn auszunehmen, nimmt die Konzernlobby den Ball auf - und verlangt noch mehr Einschränkungen: So soll nach dem Willen eines Sprechers der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände »allen Menschen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben«, der Mindestlohn vorenthalten werden - und zwar für zwölf Monate. Die Konzernlobby formuliert das so: Man müsse diesen Menschen »eine von den strikten Bedingungen des Mindestlohngesetzes befreite Beschäftigung« ermöglichen.

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