Nicolas Šustr und Martin Kröger 16.02.2016 / Berlin / Brandenburg

»Am Kotti ist Köln jeden Tag«

Mitten in Berlin-Kreuzberg habe sich ein rechtsfreier Raum etabliert, beklagen Geschäftstreibende

Gewalt, Raub und Diebstähle sowie Drogenhandel. Am Kottbusser Tor explodiert die Kriminalität, das zeigen Zahlen, die »nd« vorliegen. Anwohner und Gewerbetreibende suchen nach Gegenstrategien.

Plötzlich ertönen vor dem »Café Kotti« Schreie. »Verräter« und »Hurensohn« brüllt ein junger Mann auf Arabisch. Drinnen im Café springt Ercan Yasaroglu auf, der türkische Sozialarbeiter und Betreiber der Lokalität rennt nach draußen, wo der Schreihals dabei ist, sich mit einem Stuhl zu bewaffnen. Für einen Moment sieht es so aus, als wenn er die Sitzgelegenheit in die Scheibe werfen will. Dadurch, das sich aber weitere Gäste des Sozialtreffpunkts auf den Aggressor zu bewegen, wird die Situation entschärft. Schimpfend zieht sich der junge Mann von der Terrasse, die sich vor dem Betonriegel des Neuen Kreuzberger Zentrums spannt, auf den Vorplatz mit seinen U-Bahn-Eingängen zurück.

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