Thomas Blum 17.02.2016 / Kultur

Der Club der toten Schriftsteller

»Romane erzählen die Wahrheit.« Der Brite Julian Barnes sinniert erzählend über das Erzählen

Der britische Schriftsteller Julian Barnes ist ein Großmeister des geistvollen Geplauders. In seiner neuen Essaysammlung beschäftigt er sich unter anderem mit der Frage, was Literatur uns über das Leben lehren kann.

Der Roman »Ulysses« von James Joyce sei »im Grunde eine mit Steroiden vollgepumpte Short Story, grotesk aufgeschwellt. Wenn der ›Ulysses‹ bei den Olympischen Spielen antreten wollte, würde er beim Drogentest durchfallen.« Eine Feststellung wie diese, geäußert von einem mäßig erfolgreichen Schriftsteller, ist nicht ganz ohne Komik. Vor allem, wenn man weiß, dass der so daherredende Schriftsteller selbst eine fiktionale Figur in einer Short Story ist. Geschrieben hat diese wiederum der britische Romancier Julian Barnes.

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