Kommune und Dschungel-Camp

Die letzten Wettbewerbsfilme: »Kollektivet« und »Hele Sa Hiwagang Hapis«

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Thomas Vinterberg ist Spezialist darin, ungute Gefühle zu produzieren. Auch in »Kollektivet«, seinen Beitrag im Wettbewerb der Berlinale, dem Psychogramm einer Kommune, schleichen sie sich ein.

Wie schnell einem alles entgleitet, während man eigentlich glaubt, alles fest im Griff zu haben! Erik (bis zur Schroffheit verschlossen: Ulrich Thomsen), ein Architekturdozent in Kopenhagen, erbt das Haus seines Vaters. Viel zu groß und zu teuer im Unterhalt für ihn, seine Frau Anna und die vierzehnjährige Tochter Freya, allein die Heizkosten! Also bloß schnell verkaufen. Aber seine Frau Anna (auf zögerliche Weise lebenshungrig: Trine Dyrholm), die als Nachrichtensprecherin fürs Fernsehen arbeitet, sieht in dem Haus etwas anderes: die Möglichkeit der drohenden Ehe-Langeweile zu entkommen. Warum laden sie nicht fünf oder sechs Freunde ein, mit ihnen zusammen in diesem Haus, in dem so viel Platz ist, zu leben?

Die Kommune-Idee ist geboren - aber sind sie dafür nicht schon etwas alt? Fast fünfzig Jahre sind sie im Durchschnitt, auf der Höhe ihres beruflichen Erfolgs oder Misserfolgs. Die eine ist Professorin und Feministin, der ander...

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