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Bautzen: Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus

Sachsens angekündigte »pogromartige Zustände«: In Ostsachsen brennt eine Unterkunft für Flüchtlinge unter Gejohle des Mobs / Anschlag auf Facebook praktisch angekündigt / Mob in Clausnitz: Chemnitzer Polizeichef sieht keine Fehler

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Update 17.30 Uhr: Polizeipräsident »Reißmann mag Gewalt gegen Kinder!«
Die Pressekonferenz der Chemnitzer Polizei zu den rechten Ausschreitungen bei der Ankunft von Flüchtlingen in Clausnitz haben Spuren hinterlassen – an der Fassade des Präsidiums. Dort war für kurze Zeit ein 8 mal 0,5 Meter großer Schriftzug zu sehen, der sich auf den Polizeipräsidenten Uwe Reißmann bezog, der das umstrittene Vorgehen der Polizei, die zwar den rechten Mob nicht in den griff bekam, dafür aber gegen einige Flüchtlinge gewaltsam wurde, auch noch gerechtfertigt hatte: »Reißmann mag Gewalt gegen Kinder!« Er sei noch in der Nacht übermalt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Es werde wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Update 16.05 Uhr: Dutzende demonstrieren in Bautzen gegen Ausländerfeindlichkeit
In Bautzen haben am Sonntag Dutzende Menschen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit protestiert. »Wenn Häuser brennen, darf man nicht klatschen«...


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