Werbung

Ein Wochenende kaltland

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Unbekannte haben erneut eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt angegriffen. Sie hätten am frühen Sonntagmorgen Steine gegen das ehemalige Bürogebäude geworfen, teilte die Polizei in Dessau-Roßlau mit. Glasscheiben und eine Werbetafel gingen zu Bruch. Wachleute hatten die Tat am frühen Morgen gemeldet.

In Erfurt sind syrische Jugendliche beim Fußballspielen beleidigt und später bedroht worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, forderte ein Unbekannter, der an dem Bolzplatz vorbei kam, von den Kindern und Jugendlichen, in ihr Heimatland zurückzugehen. Nach Polizeiangaben spielten dort Syrer mit ihrem Betreuer Fußball. Wegen »bedrohlichen Verhaltens« des Mannes brach der das Spiel schließlich ab. Auf dem Heimweg begegnete die Gruppe dem Mann erneut. Nach Polizeiangaben hatte er offenbar auf die Flüchtlinge gewartet und äußerte erneut Drohungen. Der Vorfall hatte sich bereits am Freitag ereignet.

In Obergünzburg im Ostallgäu sind am Samstagabend rund 150 Nazis aufmarschiert - sie trugen Fackeln und Deutschlandfahnen. Berichten örtlicher Medien zufolge riefen die teils Vermummten »Wir sind das Volk« und zeigten vereinzelt den Hitlergruß. Die Polizei habe nach eigenen Angaben vorher nichts von dem Aufmarsch gewusst, der versammlungsrechtlich demnach illegal war. Rund 50 Menschen stellten sich den Nazis in den Weg.

Im sächsischen Zwickau haben sich am Samstag rund 3000 Menschen an einem Aufmarsch gegen die Asylpolitik der Bundesregierung beteiligt. Laut der »Freien Presse« waren darunter auch Anhänger der rechtsextremen Identitären Bewegung. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen