Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Zwei iranische Ex-Staatschefs werben für Wahl von Reformern

Teheran. Die ehemaligen iranischen Staatschefs Mohammed Chatami und Akbar Haschemi Rafsandschani haben dazu aufgerufen, bei den Wahlen am Freitag für reformorientierte Kandidaten zu stimmen. Chatami bezeichnete die Neuwahl von Parlament und Expertenrat in einer Videobotschaft als »zweiten Schritt« nach dem Sieg des als gemäßigt geltenden Hassan Ruhani bei der Präsidentschaftswahl 2013. Nun müssten wieder Reformer und andere Unterstützer der Regierung gewählt werden. Er schlage vor, die beiden gemeinsamen Kandidatenlisten von Gemäßigten und Reformern für das Parlament und den Expertenrat »Listen der Hoffnung« zu nennen, erklärte Chatami. Rafsandschani rief in einer gesonderten Botschaft ebenfalls dazu auf, für die Kandidaten auf den beiden Listen zu stimmen. Den »Extremisten« müsse der Weg versperrt werden. Die Iraner sind aufgerufen, Parlament und Expertenrat neu zu bestimmen, die derzeit von Konservativen beherrscht werden. Der Expertenrat ist ein Gremium aus 88 Geistlichen, die im Fall des Todes des geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei einen Nachfolger wählen. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln