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Für den Feldhamster in Rheinhessen geht es um die Existenz

  • Von Peter Zschunke, Mainz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Problem ist seit Jahren bekannt, aber verbessert hat sich die Situation nicht: Der Feldhamster kämpft ums Überleben. Womöglich lässt er sich nur mit einem Erhaltungszuchtprogramm noch retten.

Rund vier Wochen liegen die Feldhamster noch im Winterschlaf. Dann geht für die vom Aussterben bedrohten Nager ein neues Jahr im Kampf ums Überleben los. »Der Rückgang ist beängstigend und nennenswerte Vorkommen gibt es nur noch in Rheinhessen«, sagt der Leiter des Artenschutz-Referats im rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt, Ludwig Simon. Nach manchen Modellrechnungen sei bereits in zwölf Jahren ein Aussterben der Art zu erwarten. Rheinhessen gehört mit seinen Lössböden bundesweit zu den Hauptverbreitungsgebieten des Hamsters. In der Vorder- und der Südpfalz wurden dagegen nur noch vereinzelt Feldhamster gesichtet.

Dabei bemühen sich Land, Naturschutzbehörden und Kommunen schon seit 2001, den Bestand von Cricetus cricetus zu sichern, wie der Feldhamster wissenschaftlich heißt. Damals wurde ein Artenhilfsprogramm (AHP) gestartet: Landwirte erhalten etwa eine Prämie, wenn sie ungenutzte Ackerrandstreifen mit naturbelassenen Wiesen,...

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