Kein Überblick über Flüchtlinge in Brandenburg

Innenstaatssekretär sieht Defizite im Bereich Sicherheit - gravierender Anstieg der rechtsextremen Kriminalität

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Als unübersichtlich hat Brandenburgs Innenstaatssekretär Matthias Kahl die Sicherheitslage im Land vor dem Hintergrund der Aufnahme einer großen Zahl von Flüchtlingen bezeichnet.

Noch immer fehle eine genaue Übersicht darüber, wer eigentlich nach Deutschland einreise, erklärte der Innenstaatssekretär am Montagabend im Potsdamer Dorint-Hotel vor dem brandenburgischen Wirtschaftsforum. Vereinzelt träfen Hinweise auf Bekenntnisse zum sogenannten Islamischen Staat (IS) ein. Zudem sei davon auszugehen, dass das derzeit etwa in Syrien zu beobachtende Zurückdrängen des IS die Gefahr von Anschlägen in Europa erhöhe. Allerdings sei diese Gefahr in Brandenburg »nicht so hoch wie in andern Bundesländern«, schätzte Kahl ein.

Derzeit unterhalte Brandenburg 181 feste Unterkünfte sowie 16 vorübergehende Unterkünfte und 33 Notunterkünfte, in denen insgesamt knapp 28 500 Menschen leben, fuhr der Staatssekretär fort. Eingetroffen seien zunächst 47 000 Menschen, doch sei eine Anzahl Flüchtlinge auf andere Bundesländer verteilt worden, andere hätten »sich selbstständig ge...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 421 Wörter (2882 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.