Ralf Streck, San Sebastián 25.02.2016 / Ausland

Spanien: »Regierungspakt« von PSOE und Ciudadanos

Keine ausreichende Mehrheit: Abhängigkeit von rechtskonservativer PP / Podemos steigt in den Umfragewerten

Spaniens Sozialisten und die rechtsliberalen Ciudadanos haben einen Regierungspakt geschlossen. Beide Parteien verfügen allerdings nicht über eine ausreichende Mehrheit. Bei Neuwahlen könnte Podemos gut dastehen.

Eine »Fortschrittsregierung« hatte der spanische Sozialist Pedro Sánchez stets versprochen. Nun hat er sich am Mittwoch mit der rechtsliberalen Partei Ciudadanos (Bürger) auf ein Abkommen geeinigt. Für Fortschritt spricht das nicht. Und das sorgt für Unmut beim linken Flügel der Sozialisten (PSOE). Dort rumorte es seit geraumer Zeit, da Sánchez vor allem auf die Partei setzte, die von Albert Rivera geführt wird. Rivera ist wie viele bei Ciudadanos ein Abtrünniger der rechtskonservativen Volkspartei (PP), die Spaniens Normalbevölkerung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy die vergangenen vier Jahre mit heftigen Einschnitten ins Sozialsystem sowie Beschneidungen von Rechten bedacht hat.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: