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NATO verstärkt Aktivitäten in der Flüchtlingsabwehr

Beobachtungseinsatz der NATO in der Ägäis wird auf türkische und griechische Hoheitsgewässer ausgeweitet / Erklärtes Ziel: »Kampf gegen Schleuserbanden« / Opposition spricht von »hilflosem Aktionismus«

Deutsche Marinesoldaten sollen bald ihre Ferngläser auf die türkische Küste der Ägäis richten. Im Rahmen eines Nato-Einsatzes sollen sie Migration nach Westeuropa eindämmen. Boote stoppen darf die Nato aber nicht.

Brüssel. Die NATO-Staaten haben sich in der Nacht zum Donnerstag auf Richtlinien für den Bündniseinsatz in der Ägäis verständigt. Damit wird der NATO-Einsatz in den kommenden Tagen auf die wichtigsten Flucht-und Migrationsrouten in der Ägäis ausgeweitet. Nach Angaben aus dem Hauptquartier in Brüssel können Schiffe der Allianz nun auch nahe der türkischen und griechischen Küste eingesetzt werden, um in den kommenden Monaten die Migration in Richtung Westeuropa eindämmen. Neu ist, dass die Schiffe der NATO nun auch türkische und griechischen Seegebiete überwachen sollen.

Deutschland stellt für den Bündniseinsatz derzeit das Führungsschiff. Auf der 174 Meter langen »Bonn« sind rund 210 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Sie begannen bereits vor einigen Tagen mit der Seeraumüberwachung in der Ägäis, fuhren wegen der noch fehlenden Einsatzrichtlinien bislang aber nicht direkt die wichtigen Flucht-und Migrationsruten in der südlichen ...


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