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Breite Bündnisse, aber keine politische Beliebigkeit

Antirassismus und Kampf für soziale Veränderungen gehören zusammen: Gastbeitrag von Sascha Stanicic zur Debatte: Was tun gegen Rechts?

  • Von Sascha Stanicic
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Die Lage ist ernst. Viele Menschen haben Angst, dass es zu einem Rechtsruck in der Gesellschaft kommt, dass Nazis und Rassisten ungehindert Hetze und Gewalt verbreiten und Minderheiten ausgrenzen können, dass MigrantInnen immer mehr diskriminiert und in wachsender Zahl abgeschoben werden. All das geschieht schon jetzt und wird immer schlimmer: rassistische Anschläge haben im letzten Jahr drastisch zugenommen, die AfD ist in Meinungsumfragen drittstärkste Partei, PEGIDA kann weiterhin jeden Montag Tausende auf Dresdens Straßen mobilisieren und die Große Koalition beschließt eine Asylrechtsverschärfung nach der anderen.

Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Immer noch sind – mit Ausnahme von Dresden – antirassistische Demonstrationen in der Regel größer als die Mobilisierungen der Rechten. Das haben die Proteste gegen die AfD in Kassel, Münster, Augsburg oder Siegburg in den letzten Wochen gezeigt. Das Potenzial für eine Bew...


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