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AfD-Wahlkampf mit Faust und Pfefferspray

Bericht über gewaltsame Attacke bei Protestaktion gegen Rechtsaußen-Partei in Mainz / Polizei kontrolliert Opfer - nicht Angreifer / Großteil der Bundesbürger lehnt AfD prinzipiell ab

Berlin. Ein Wahlkämpfer der Rechtsaußen-Partei AfD soll in Mainz Kritiker gewaltsam attackiert haben. Wie das Portal »Zwischenzeit« berichtet, hätten Antifaschisten an einem Stand der AfD protestiert- daraufhin habe einer von deren Anhängern eine der Protestierenden angegriffen, sie zu Boden geschlagen und mit Pfefferspray attackiert. »Die kurz darauf eintreffende Polizei hatte nichts Besseres zu tun, als die Gegner der AfD zu kontrollieren und ihre Personalien aufzunehmen. Der Angreifer blieb bis auf eine kurze Ansprache unbehelligt«, so das Portal.

In einer Umfrage für den Sender N24 haben derweil 66 Prozent der Befragten gefordert, der Staat solle härter gegen Rechtsextreme vorgehen. 24 Prozent reicht die derzeitige Politik gegen Rechts aus, fünf Prozent fordern sogar ein weniger hartes Durchgreifen gegen Rechtsextreme. Mit Blick auf die AfD sagten in der Emnid-Studie 60 Prozent, die Rechtsaußen-Partei distanziere sich nicht genug von Rechtsextremen. Nur 16 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich die AfD ausreichend von Rechtsradikalen absetzt.

In der jüngsten bundesweiten Sonntagsfrage kommt die AfD auf 11 Pro­zent. In einer weiteren Umfrage von Emnid für die »Bild am Sonntag« meinten 75 Pro­zent der Befragten, sie könnten sich prinzipiell nicht vorstellen, der Rechtsaußen-Partei ihre Stimme zu geben. 17 Prozent wären eventuell bereit, für die AfD zu stimmen.

Gefragt wurde auch danach, ob es »eher gut« oder »eher schlecht« für die Republik sei, wenn die AfD bei den Landtagswahlen am 13. März in die Landtage von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt einzieht. Danach sieht es den Umfragen nach aus - doch 63 Prozent der Befragten meinen, dies sei »eher schlecht«. Immerhin noch 24 Prozent antwortete, es sei »eher gut« für das Land, wenn die Rechtsaußen-Truppe in weitere Landtage einzieht. nd/Agenturen

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