Prozess gegen ehemaligen Sanitäter von Auschwitz

95-Jähriger muss sich für seinen Dienst im Konzentrationslager vor Gericht verantworten

Jahrzehnte nach seinem Dienst im KZ Auschwitz soll sich ein heute 95-Jähriger dafür vor Gericht verantworten. Der Vorwurf lautet auf Beihilfe zum Mord. Unklar ist jedoch, ob der Mann verhandlungsfähig ist.

Neubrandenburg. Vor dem Landgericht Neubrandenburg beginnt am Montag ein weiterer Prozess gegen einen früheren SS-Mann, der im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gearbeitet hat. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 95-jährigen Hubert Z. Beihilfe zum Mord in 3681 Fällen vor. Als Angehörigem der SS-Sanitätsstaffel sei Z. der Zweck des Konzentrationslagers, Menschen systematisch und industriell zu töten, bekannt gewesen, heißt es in der Anklageschrift. Z. habe sich in den Betrieb des Lagers »unterstützend eingefügt«, am »einheitlichen Vernichtungsgeschehen mitgewirkt« und dies befördert, so der Vorwurf.

Konkret geht es in der Anklage um den Zeitraum von August bis September 1944. In dieser Zeit kamen laut Staatsanwaltschaft mindestens 14 Deportationszüge in Auschwitz-Birkenau an. In einem von ihnen befand sich auch die später wegen ihres Tagebuchs berühmt gewordene Anne Frank mit ihrer Familie. Der damaligen SS-Unterscharführer übte in die...

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