Werbung

Anschlagsserie der Al-Shabaab-Miliz

Mogadischu. Bei einer Serie von Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab sind im Krisenstaat Somalia innerhalb von 48 Stunden mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 100 weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei Explosionen in der Hauptstadt Mogadischu am Freitagabend und der Stadt Baidoa am Sonntag verletzt. Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamoud setzte am Montag in Mogadischu eine Sondersitzung der Regierung an, um über »schnelle Vergeltungsmaßnahmen« gegen Al-Shabaab zu beraten. Das Militär solle beauftragt werden, die Terroristen aus Gebieten im Zentrum und Süden zu verdrängen, die von der Miliz kontrolliert werden. Am Sonntag hatte die Regierung angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen im Land zu verschärfen. Sicherheitskräfte würden Al-Shabaab von nun an »an der Front bekämpfen«. Der Geheimdienst werde eng mit regionalen und nationalen Sicherheitskräften zusammenarbeiten. Sicherheitsminister Abdirisak Omar Mohamed forderte das Parlament auf, ein Gesetz zur Terrorismusbekämpfung zu verabschieden. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!