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Anschlagsserie der Al-Shabaab-Miliz

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Mogadischu. Bei einer Serie von Anschlägen der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab sind im Krisenstaat Somalia innerhalb von 48 Stunden mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 100 weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei Explosionen in der Hauptstadt Mogadischu am Freitagabend und der Stadt Baidoa am Sonntag verletzt. Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamoud setzte am Montag in Mogadischu eine Sondersitzung der Regierung an, um über »schnelle Vergeltungsmaßnahmen« gegen Al-Shabaab zu beraten. Das Militär solle beauftragt werden, die Terroristen aus Gebieten im Zentrum und Süden zu verdrängen, die von der Miliz kontrolliert werden. Am Sonntag hatte die Regierung angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen im Land zu verschärfen. Sicherheitskräfte würden Al-Shabaab von nun an »an der Front bekämpfen«. Der Geheimdienst werde eng mit regionalen und nationalen Sicherheitskräften zusammenarbeiten. Sicherheitsminister Abdirisak Omar Mohamed forderte das Parlament auf, ein Gesetz zur Terrorismusbekämpfung zu verabschieden. dpa/nd

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