Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Verurteilt wegen Aufrufs zum Geheimnisverrat

Cochem. Wegen der Aufforderung zur Verletzung von Dienstgeheimnissen hat das Amtsgericht Cochem einen Atomwaffengegner zu einer Geldstrafe von insgesamt 1200 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Mann aus Heidelberg eine Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert, wie eine Gerichtssprecherin am Montag sagte. Ihm wird vorgeworfen, Schriften verbreitet zu haben, die zu Straftaten aufrufen. Laut der Sprecherin soll der Mann versucht haben, Bundeswehrsoldaten am Fliegerhorst Büchel in der Eifel dazu anzustiften, Befehle und Anweisungen zu verweigern. Zudem habe er die Beschäftigten aufgefordert, die Öffentlichkeit über möglicherweise dort stationierte Atomwaffen zu informieren. Der Angeklagte habe die Flugblätter im vergangenen Jahr am Koblenzer Hauptbahnhof verteilt und an die Verwaltung der Verbandsgemeinde Ulmen verschickt, in deren Nähe der Fliegerhorst liegt. Der Mann kündigte nach dem Urteilsspruch an, in Berufung zu gehen. Bereits im vergangenen September war er wegen Aufrufs zum Geheimnisverrat zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden. Das Berufungsverfahren läuft noch. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln