Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Auschwitz-Prozess in Neubrandenburg vertagt

Neubrandenburg. Der Auschwitz-Prozess vor dem Landgericht Neubrandenburg ist vertagt worden. Laut eines ärztlichen Attests ist der 95-jährige Angeklagte transport- und verhandlungsunfähig, wie das Gericht am Montag mitteilte. Eine Bereitschaftsärztin habe Bluthochdruck und Suizidgefahr festgestellt. Zudem hatte er sich einige Tage zuvor den Arm gebrochen. Ein Amtsarzt werde die Angaben überprüfen. Dem Angeklagten, der als SS-Sanitäter im KZ Auschwitz-Birkenau gearbeitet haben soll, wird vorgeworfen, in mindestens 3681 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. Er soll von Mitte August 1944 bis Mitte September 1944 durch seine Tätigkeit dazu beigetragen haben, dass die SS-Leute im KZ Auschwitz-Birkenau handlungsfähig waren und die Massenvernichtung von Deportierten ausführen konnten. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln