Gedenktag-Kritiker in der Minderheit

Rot-Rot-Grün legte ersten Bericht zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte vor

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In der Debatte um den 17. Juni als Thüringer Gedenktag wird immer klarer, wie isoliert jene Linken sind, die gegen diesen Tag des Erinnerns sind.

Trotz der Kritik einzelner LINKE-Abgeordneter halten zentrale Führungsfiguren des rot-rot-grünen Regierungsbündnisses in Thüringen an ihrem Plan fest, am Jahrestag des DDR-Volksaufstandes von 1953 in Zukunft an die Opfer von SED-Unrecht zu erinnern. »Der 17. Juni bedeutet für die LINKE eine wichtige Erfahrung: Sozialismus geht nur demokratisch«, sagt die Partei- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Freistaat, Susanne Hennig-Wellsow. »Deshalb ist die Erweiterung der Gedenktage um den 17.Juni folgerichtig.« Ohnehin trage die große Mehrheit in der Fraktion eine Änderung des Feiertagsgesetzes mit, über die der 17. Juni zu einem Thüringer Gedenktag gemacht werden soll. »Zweifel Einzelner kann ich nachvollziehen, teile sie aber nicht.« Ähnlich äußert sich auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow - während eine Thüringer Staatssekretärin einen Bericht zum Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur vorlegt.

Gegen das rot-rot-grüne Vorhaben...

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