Sophie Makris, Idomeni 02.03.2016 / Ausland

Stundenlang anstehen für eine heiße Suppe

Helfer von Ärzte ohne Grenzen verteilen in Idomeni mittlerweile 30.000 Essensportionen an über 9000 Menschen am Tag / Lager ist nur für 1600 Personen ausgelegt

Weil Mazedonien Flüchtlinge nur noch tröpfchenweise durchlässt, ist das Lager Idomeni auf der griechischen Seite der Grenze mittlerweile überfüllt - dort recicht nicht einmal mehr das Essen für alle.

Ein Sandwich, noch ein Sandwich, eine Suppe, eine Orange. Viel hat Kadr Jussef in letzter Zeit nicht gegessen. Sorgen macht sich der 25-jährige Iraker, der mit tausenden anderen Flüchtlingen am griechisch-mazedonischen Grenzübergang Idomeni festsitzt, aber eigentlich nur um seine kleine Tochter, die sechs Monate alte Irene. Zwar verteilt eine Hilfsorganisation im Flüchtlingslager Babynahrung. »Aber ob das ausreicht?«, fragt sich Kadr.

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