Vincent Körner 03.03.2016 / Inland

Wegen Volker Beck: »Bild« voll auf Hitler

Vorwürfe gegen Grünen-Politiker werden ausgeschlachtet / Linkspartei: Hier ist Hilfe statt Kriminalisierung angebracht / Union frohlockt: »Und Tschüss«

Endlich wieder einmal Hitler auf der Titelseite, so dachte man wohl bei der »Bild«-Zeitung und hob am Donnerstag den Fall Volker Beck auf den Titel – Schlagzeile: »Grüner mit Hitler-Droge erwischt!« Das Blatt hatte die Vorwürfe gegen den Bundestagsabgeordneten zuerst vermeldet, offenbar gut aus Polizeikreisen informiert. Zu Beck weiß »Bild«, dieser sei »nie um einen erhobenen Zeigefinger verlegen« gewesen – auch wurde dem Abgeordneten vorgeworfen, den Vorgang zu verharmlosen. Was nach dem sofortigen Ämterverzicht von Beck eine interessante Interpretation ist, doch das Springer-Blatt will wohl mehr: In Anlehnung an die Entscheidung des SPD-Politikers Michael Hartmann, der vor zwei Jahren den Konsum von Chrystal Meth zugegeben hatte und nun nicht erneut für den Bundestag kandidieren will, wird gefragt: »Ist das auch Becks Schicksal?«

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