Nicolas Šustr 04.03.2016 / Berlin / Brandenburg

Puzzeln für die Unterbringung

Mitte sucht weiterhin nach geeigneten Grundstücken zur Flüchtlingsunterbringung

Der Innenstadtbezirk tut sich nach eigenen Aussagen schwer damit, Flächen zu finden. Das Flüchtlings-Bürgeramt soll ab Sommer arbeiten.

»Ein Koalitionspartner forderte eine Obergrenze, der andere eine Untergrenze«, sagt Christian Hanke (SPD), Bezirksbürgermeister von Mitte über den Kompromiss der rot-schwarzen Senatskoalition zur Standortfrage für Flüchtlingsunterkünfte. Für Mitte habe das Konsequenzen, da im Rahmen der früheren Immobilienpolitik der Bezirk alle nicht genutzten Gebäude an den Liegenschaftsfonds abgegeben habe. Der Großteil ist inzwischen verkauft.

60 Standorte für die auf 40 bis 50 Jahre Lebensdauer ausgelegten Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) und 30 Grundstücke für Container mit einer geplanten Nutzungszeit von drei bis fünf Jahren sollen dieses Jahr identifiziert und möglichst auch bebaut werden. Er teile völlig diese Linie von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), sagt Hanke, »mir fehlt nur die Fantasie, wie ich auf die fünf Standorte komme«. Es gebe inzwischen die Verabredung mit Kollatz-Ahnen, dass der Bezirk auch kleinere Gr...

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