Johanna Treblin 05.03.2016 / Berlin / Brandenburg

Schlüssel gibt den Ausschlag

Turnhallen als Notunterkünfte: Oft unerfahrene und unqualifizierte Betreiber

Die Missstände in kurzfristig eingerichteten Flüchtlingsunterkünften ähneln sich von Einrichtung zu Einrichtung. Ein Problem ist die fehlende Schulung. Ein anderes die fehlende Erfahrung der Betreiber.

Eine Turnhalle voller Feldbetten. Weiße Laken, bunte Bettwäsche. Allein die Matratzen fehlen. So sah die Notunterkunft in der Geibelstraße in Kreuzberg aus, als sie im November letzten Jahres eröffnete. Erst Ende Februar erhielten die Geflüchteten Doppelstockbetten – mit Matratzen. Deren Vorteil ist es außerdem, dass sich mit ihnen Sichtschutzbarrieren bauen lassen, um wenigstens ein bisschen Privatsphäre zu erhalten.

Turnhallen in Flüchtlingsunterkünfte umzugestalten, ist schwierig. Betten müssen her, es gibt meist nur je eine Toilette für Männer und Frauen, keine Kochgelegenheiten, keine Waschmöglichkeiten. Erste öffentliche Empörung gab es bereits vor fast eineinhalb Jahren. An einem Donnerstag im Dezember 2014 bekamen die Johanniter einen Anruf, ob sie die Leitung der neuen Notunterkunft in einer Dahlemer Turnhalle übernehmen würden. Sie sagten zu, und am nächsten Tag standen die Flüchtlinge vor der Tür. Bis dahin war kaum Zei...

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