Andreas Knudsen, Kopenhagen 07.03.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Augen zu und durch am Fehmarnbelt

Dänisches Parlament beschließt trotz Kostenexplosion Fortführung des Milliardenprojektes. Auch auf deutscher Seite werden Probleme verdrängt

Mit Gesamtkosten von rund zehn Milliarden Euro ist der Fehmarnbelttunnel zum teuersten Infrastrukturprojekt mutiert. Dennoch halten die Regierungen in Dänemark und Deutschland daran fest.

Bauen oder nicht bauen und falls ja, zu welchem Preis? Mit diesen Fragen beschäftigen sich dänische Minister und verkehrspolitische Sprecher der Parteien seit Jahren im Zusammenhang mit der geplanten Festen Fehmarnbeltquerung. Als 2008 der Staatsvertrag zwischen Dänemark und Deutschland zu dem Megaprojekt unterzeichnet wurde, wurden die Kosten auf rund drei Milliarden Euro geschätzt. Heute, nach mehreren Revisionen und zahlreichen Verzögerungen, werden über sieben Milliarden Euro verabschiedet, damit ab 2028 Bahnen, Lkw und Autos den Tunnel unter der Ostsee durchfahren können. Hinzu kommen noch erhebliche Kosten auf beiden Seiten für die landseitigen Verkehrsanbindungen.

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