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Mehr Wunsch als Wirklichkeit

Frauenkampftag-Demonstration hatte nicht einmal halb so viele Teilnehmer wie im Vorjahr

  • Von Kirsten Achtelik
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

3500 Menschen marschierten an diesem verregneten Sonntag durch Mitte, allerdings war viel Ratlosigkeit zu spüren.

Zum dritten Mal rief ein breites Bündnis von feministischen und antikapitalistischen Gruppen, Verbänden und Parteiorganisationen zum »Frauen*kampftag« nach Berlin. Unter dem Motto »Gemeinsam Grenzen einreißen« kamen am gestrigen Sonntag allerdings nur ungefähr 3500 Menschen zusammen - weit weniger als vor einem Jahr, als 8000 gezählt wurden. Allgemein wurde das auf den Dauerregen geschoben, allerdings auch angemerkt, dass »nach Köln« eigentlich eine stärkere Beteiligung zu erwarten gewesen sei.

Sexualisierte Gewalt und Rassismus waren denn auch die dominierenden Themen in Redebeiträgen und auf Transparenten. Die Stellungnahmen verblieben jedoch weitgehend im Appellativen und Beschwörenden und bekamen dadurch etwas Hilfloses.

Nach Köln habe sich gezeigt, dass ein antirassistischer Feminismus wichtiger sei als je, erklärten die Aktivistinnen von »Ausnahmslos« von der Bühne. Aus dem Lautsprecherwagen der Linkspartei tönte es »Rassismus ist...


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