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AKW Fessenheim soll noch Ende 2016 schließen

Nach neuer Kritik aus Deutschland reagiert französische Energieministerin / Präsident Hollande und Ministerin Royal hatten sich zuvor anders geäußert

Berichte über einen Störfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim haben die rheinland-pfälzische Regierung alarmiert. Nun kommen Signale aus Frankreich, dass das AKW noch 2016 geschlossen werden könnte.

Mainz/Paris. Nach neuer Kritik aus Deutschland hat die französische Ministerin für Wohnen und nachhaltige Wohnquartiere, Emmanuelle Cosse, bekräftigt, dass das Atomkraftwerk Fessenheim noch in diesem Jahr geschlossen werde. Damit widersprach die ehemalige Chefin der französischen Grünen am Sonntag allerdings früheren Aussagen von Präsident François Hollande und Umweltministerin Ségolène Royal.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Energieministerin Eveline Lemke (Grüne) hatten am Samstag nach Berichten über Störfälle in Fessenheim in einem Brief an Hollande die »sofortige Abschaltung der Hochrisiko-Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom« gefordert. Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Freitag aus Sicherheitsbedenken die Stilllegung von Fessenheim gefordert. Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs.

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