Ralf Klingsieck, Paris 08.03.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Fessenheim ist nicht das einzige Risiko

Insgesamt muss Frankreich bis 2025 rund 50 Milliarden Euro für die Modernisierung seiner AKW aufbringen

Deutsche Forderungen nach der Schließung des maroden AKW Fessenheim nahm man in Paris zunächst verärgert zur Kenntnis.

Noch im Dezember war Frankreich als Gastgeber des UN-Klimagipfels bemüht, seine eigene Umweltpolitik bestmöglich zu präsentieren und dafür internationale Anerkennung zu erhalten. Inzwischen ist auf diesem Gebiet wieder der Alltag eingekehrt, und der sieht längst nicht so positiv aus. So hat die Regierung in der vergangenen Woche versucht, in einer Nachtsitzung der Nationalversammlung das Verursacherprinzip bei Umweltschäden auszuhebeln. Und auch der Umgang mit dem Vertuschungsskandal um das marode AKW Fessenheim zeigt, dass Paris lieber alles beim Alten belassen will.

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