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Ermittlungen zu Anschlag werden wohl eingestellt

Frankenthal. Die Ermittlungen zum Brandanschlag vom Mai 2015 auf eine noch nicht fertiggestellte Asylbewerberunterkunft im rheinland-pfälzischen Limburgerhof werden wahrscheinlich eingestellt. Diese Meldung des Südwestrundfunks (SWR) bestätigte der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Hubert Ströber, am Montag. »Es hat ein sehr vager Tatverdacht gegen zwei Personen bestanden, der im Lauf der Ermittlungen nicht erhärtet werden konnte«, erklärte er. »Die Ermittlungsmöglichkeiten, die sinnvoll und erfolgsversprechend sind, sind ausgeschöpft.« Falls neue Erkenntnisse auftauchten, könne aber weiterermittelt werden. Um wen es sich bei den beiden Personen gehandelt hat, wollte Ströber nicht sagen. Unbekannte hatten in der Nacht zum 6. Mai 2015 Bitumenbahnen auf dem Flachdach des einstöckigen Gebäudes angezündet, das zur Tatzeit noch unbewohnt war. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft ermittelte in alle Richtungen, sah in der Art des Gebäudes nach damaligen Angaben aber ein Indiz für eine fremdenfeindliche Tat. Das Haus wurde einige Monate nach dem Anschlag bezogen. dpa/ndVerkauf von Forstimmobilien geprüftErfurt. Das Infrastrukturministerium prüft, ob es beim Verkauf von Forsthäusern und unbebauten Flächen Unregelmäßigkeiten gab. »Wir müssen das Ergebnis der Sonderprüfung abwarten, bevor wir spekulieren«, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Anfrage. Die »Thüringer Allgemeine« hatte berichtet, dass die Landesforstanstalt in den vergangenen Jahren Forsthäuser unter Wert verkauft haben könnte. Es bestehe auch der Verdacht, dass Gebote abgesprochen worden seien. Eine externe Wirtschaftsprüfergesellschaft kontrolliere deshalb, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen der Thüringenforst seit seiner Gründung im Jahr 2012 Immobilien veräußert hat. Ministerin Birgit Keller (LINKE) ist auch Vorsitzende des Verwaltungsrates der Landesforstanstalt. Sie erwarte eine objektive Aufarbeitung der Immobilienverkäufe, hieß es. dpa/nd

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