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Mehrere Lastwagen der Bundeswehr in Leipzig angezündet

Sechs Armeefahrzeuge abgefackelt / Brandstifter bleiben bisher unbekannt / Bisher kein Bekennerschreiben

Leipzig. Unbekannte Brandstifter haben in Leipzig acht Lastwagen und zwei Anhänger angezündet. Sechs dieser Fahrzeuge gehören der Bundeswehr, wie die Polizei mitteilte. Zu Schaden kamen fünf Fahrschul-Lkw der Bundeswehr, ein Anhänger und drei weitere zivile Fahrzeuge. Sie wurden teilweise völlig zerstört. Tatort war ein Werkstattgelände. Zu Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Die Polizei ermittelt. Sämtliche Fahrzeuge brannten überwiegend im Bereich der Fahrerkabinen.

Wie der Tagesspiegel berichtet, breitete sich das Feuer auf zwei Anhänger aus. Demnach wurde die Feuerwehr gegen 2:21 Uhr in der Nacht alarmiert. Eine Reinemachefrau sowie mehrere Autofahrer sollen auf der nahegelegenen Autobahn A41 den Brand bemerkt und umgehend den Notruf verständigt haben.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Wie sich die Unbekannten Zugang zu dem umzäunten Gelände des Güterverkehrszentrums (GVZ) verschaffen konnten, ist zur Zeit nicht bekannt. Ein Bekennerschreiben liegt noch nicht vor. Hält sich die Polizei ansonsten gerne mit despektierlichen und vorverurteilenden Äußerungen zurück, glänzt sie bei vermeintlich politischen Taten gerne mit markigen Sprüchen. So gehe sie in diesem Fall von einer »linksextremen Straftat« aus, das Bekenntnis sei nur eine Frage der Zeit. »Die schlafen erstmal aus und stellen ihre Taten dann irgendwo ins Internet«, zitiert der Tagesspiegel einen Polizeisprecher.

Bereits Ende Februar 2016 fingen in Leipzig mehrere Fahrzeuge des Ordnungsamtes Feuer. Kurz darauf bekannte sich eine selbsternannte »Anarchistische Zelle« zur Brandstiftung. In der Silvesternacht brannten wiederum acht Fahrzeuge des Zolls in der sächsischen Stadt. Auch hier hatten sich radikale Linke zu der Tat bekannt. nd

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