Versunken im flüchtlingspolitischen Morast

Nach dem EU-Türkei-Gipfel warten die Flüchtlinge in Idomeni vergeblich darauf, weiterreisen zu können

  • Von Johannes Spohr, Idomeni
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie trotzen Unwetter, Schlamm und Staub. Die Geflüchteten an der Grenze zu Mazedonien hoffen immer noch auf ein Weiterkommen auf der Balkanroute.

Symbolträchtiger hätte das Wetter an der griechisch-mazedonischen Grenze nicht sein können: Über die zu Tausenden gestrandeten Flüchtlinge in Idomeni brach am Montag sintflutartiger Regen herein. Während die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten und der Türkei in Brüssel verhandelten, durchweichten Wassermassen die Zeltlager auf Wiesen und Feldern. Und bereits für diesen Mittwoch sind weitere Schauer angekündigt.

Die Witterung macht das Leben am Grenzzaun noch prekärer. Dennoch entsteht dort gleichzeitig eine stadtähnliche Struktur mit »Vierteln«, Treffpunkten, Märkten, Verwaltungen sowie Ausgaben für Essen und Kleidung. Die hygienische und gesundheitliche Lage bleibt jedoch katastrophal. Die Versorgung mit warmen Mahlzeiten wird vor allem von unabhängigen Basisstrukturen geleistet. Aid Delivery Mission kocht täglich für rund 8000 Menschen Essen und ist dafür dringend auf Spenden angewiesen. Viele Anwohner unterstütze...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 668 Wörter (4470 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.